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Glas: Von Babylonien bis zur Digitalisierung

9. November - 16:30 - 17:30

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2022 zum Jahr des Glases auserkoren, und das war noch vor dem Krieg in der Ukraine und der Energiekrise. Warum?

Weil Glas systemrelevant und – vielleicht aufgrund dessen Transparenz – unsichtbar ist; es taucht praktisch nicht in unserem Bewusstsein auf. Dabei sind wir täglich von Glas umgeben: Fenster, Autoscheiben, Bildschirme, Displays, Getränkeflaschen, Trinkgläser, Kaffeekannen, Flakons, etc. Ohne Glas wären wir noch in der Steinzeit. Und tatsächlich liegen die ersten bekannten Glasfunde in Mesopotamien, ca. 4.000 v.Ch., also in der ausklingenden Jungsteinzeit. Heute spielen Glasfasern eine enorm wichtige Rolle bei und für die Digitalisierung ebenso, wie für die Energiewende:

Dämmen mit Glaswolle, Flügelräder aus Glasfaserverbundwerkstoffen und Deckgläser für PV-Module. Aber was ist Glas eigentlich und warum kann es so vielfältig eingesetzt werden, dass unser modernes Leben ohne Glas nicht vorstellbar ist. Dies wird im Vortrag sehr kompakt dargestellt.

Referent: Referent: Prof. Harald Zimmermann
Professor an der TH Deggendorf & Wissenschaftlicher Leiter des TAZ Spiegelau
Spezialist für Behälterglasproduktion, Industrial IT und Prozessmanagement

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